Siegerehrung des Regionalranglistenturniers vom 19. Mai 2019 das durch Mittel des Ehrenamts-Budgets des Freistaates Sachsen und aus dem Haushalt des Landkreises Meißen mitfinanziert wurde.

AUCH BEI u 11 und u 15 WEITERE MEDAILLEN FÜR RBV-KIDS

      

Keine weiteren Meistertitel - aber 3 Vizemeister sowie 5 x Bronze sind die erfreuliche KURZ-Bilanz von der 2. Reise ins schlesische Görlitz.

Sensationell dabei der Finaleinzug der RBV-Zwerge AAron Hagist & Niklas Wonka im JD u 11 sowie der Sprung ins u 15-Mix-HF von Nils & Julia, womit letztere erstmals auf Sachsenebene auf einem Medaillenrang war!

Bei den traditionell im Oktober ausgetragenen Landesmeisterschaften der sächsischen Nachwuchsklassen präsentierten sich Radebeuls Talente in Breite wie Spitze hervorragend und avancierten zum erfolgreichsten Verein. Erfreulich für das Trainerteam um Sigi Weckschmied, Kathleen Schindler, Elke Hofmann sowie Andreas Benz, dass sich die insgesamt 12 in Görlitz gewonnenen Medaillen auf alle drei Altersklasssen verteilten und zudem noch weitere 10 Mal das Viertelfinale der besten Acht erreicht wurde.

Herausragend dabei die AK u 13 und dort besonders Wilhelm Büchner. Der Sie- bentklässler des Gymnasiums LUISENSTIFT schaffte den sehr seltenen Titel-Hattrick, da er neben dem Einzel auch das Mixed mit Carolina Jork sowie das Jungendoppel mit Samuel Hagist (seinem Gegner im fantastischen Einzelfinale ) gewann.

Der noch magendarmvirusgeschwächte Paul Niklas Janning schaffte mit Sandy Martz (Großenhain) Silber im Mixed sowie Bronze im Doppel mit Jakob Schreiber, der so seine tolle Leistungsentwicklung der letzten Monate krönte und erst- mals in Sachsen auf dem Medaillenpodest stand!

Etwas unter den Erwartungen blieben die RBV-Mädchen nach gutem Start im Mix. Während dort Anne Schinnerling mit Samuel Hagist Rang 3 belegte und Carolina Jork ihren ersten Landesmeistertitel feiern konnte, schieden beide im Einzel schon im Viertelfinale aus. Im zum Schluss ausgetragenen Doppel konnte sich das erst seit reichlich 2 Jahren Wettkämpfe spielende Duo aber als kleines „Trostpflaster“ wenigstens noch den Pokal als Drittplatzierte sichern.

In der AK u 15 waren die Erwartungen nicht nur wegen dem Weggang von Annabella Jäger nach Bayern ans Sportgymnasium Nürnberg deutlich geringer. Umso erfreulicher, dass Nils Vietze auch mit Julia Püschmann bis ins Halbfinale vordrang und dort erst den späteren Meistern Bram/ Räder (Gittersee/ Nieder- würschnitz) zweimal zu 14 unterlagen. Noch besser hätte es für Nils, in der u 13 noch dreifacher Titelträger, bei gleichem spielerischen Niveau auch in den anderen Disziplinen laufen können. Doch leider blieb der sympathische Schüler vom Gymnasium Radeberg hier unter seinen Möglichkeiten und musste sich so mit Bronze im Einzel sowie Silber im Doppel mit Ludwig Bram abfinden.

Ausgerechnet die jüngsten Spieler in den markanten orangefarbenen RBV-Hemden verließen als letzte die 2 Sporthallen des Berufsschulzentrums in Görlitz . Doch dies taten sie allesamt strahlend und mit mindestens einem Pokal in den Händen.

Im Einzel bestätigte Levin Markalous seinen Ranglisten-Setzplatz 3 und be-zwang im entscheidenden Match um Bronze ausgerechnet seinen Teamkamera- den Franz Taubert, der so auf dem undankbaren 5. Rang landete. Schon ganz achtbar schlugen sich hier die auch noch 2013/14 startberechtigten Youngster Niklas Wonka ( 9 Jahre) und Aaron Hagist ( sogar erst 8 Jahre) als 9. bzw. 17.

Um so erstaunlicher dann das Auftreten der beiden „Zwerge“ gegen die 2 – 3 Jahre ältere Konkurrenz im Jungendoppel! Nach grandiosen Matches gegen Duos aus Görlitz und Röhrsdorf standen nicht, wie von den Trainern erhofft, die dann drittplatzierten Markalous/ Taubert im Landesfinale, sondern Aaron & Niklas – und das darf getrost als die größte Sensation des Tages bezeichnet werden!

Offentsichtlich von der guten Leistung ihres Bruders angesteckt, schlug sich auch Lydia Hagist als Außenseiterin prächtig und belegte nach Rang 7 im Einzel unerwartet den Bronzerang im Doppel (zusammen mit Rosalin Reichel/ Görlitz).

Die erste Bilanz vom vor Ort im Dauereinsatz von Feld zu Feld und Etage zu Etage sprintenden RBV-Coach Andreas Benz klang trotzdem relativ verhalten:

„Wir sind zwar in der Breite Dank unserer seit 6 Jahren laufenden Schul-AG’s bestens aufgestellt und verfügen mit Vietze, Büchner, Hagist & Jork auch über technisch versierte Landeskader mit südostdeutschem Niveau. Aber schon in Sachsen haben wir deutliche Defizite in Sachen Schlaghärte und Racketspeed. Diese aufzuholen oder gar mit Blick auf die besten Bayern und Baden Württen-berger zu überholen ist mit durchschnittlich nur zweimal Training pro Woche unmöglich! Hier sind sowohl der Verein, der händeringend weitere – vor allem jüngere – Nachwuchstrainer sucht (die ihre Schützlinge auch am Wochenende zu Wettkämpfen betreuen!!!) gefragt wie auch die Eltern, die sich für oder ge-gen eine leistungssportliche Ausrichtung ihrer Kinder entscheiden müssen!“

Weitere Fotos findet ihr hier.

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