Wie ein 1:7 täuschen kann

Die 1:7 Niederlage unserer 5. Mannschaft beim ESV4 sieht natürlich nicht so aus, als ob wir dort viele Chancen gehabt hätten. Man muß sich aber die einzelnen Ergebnisse anschauen und da sieht Manches doch ganz anders aus. 5 der 8 Spiele gingen über 3 Sätze und davon 4 in die  Verlängerung. Leider konnte nur Christin Baberowski das mit dem Sieg im Dameneinzel nutzen.

Aber der Reihe nach.

 

Das Punktspiel begann wie üblich mit den Doppelspielen. Gleich das 1. HD von Robert Büchner mit Peter Uhlig begann mit einem Handicap, da sich beim Einspielen zeigte, daß Peter durch seine Knieprobleme doch erheblich behindert war und nur als „Mixdame“ am Netz operieren konnte. Trotzdem wurde der 1. Satz gewonnen aber danach mußten wir dem Kräfteverschleiß ins Auge blicken. Das 2. HD von Manfred Zschiesche und Tam Truong verlor dagegen glatt in 2 Sätzen. Das DD von Christin mit Martina Hansch macht es aber auch durch beispielhaften Kampfgeist spannend und ließ sich erst im 3. Satz mit 27:25 besiegen. Im 3. HE konnte dann Peter nicht mehr antreten und das Spiel ging kampflos an den Gegner.

Während im 1. HE Robert den 1. Satz klar gewann, mußte er die beiden folgenden Sätze abgeben. Den 3. Satz aber erst nach heftiger Gegenwehr in der Verlängerung. Tam hatte im 2. HE keine reale Chance. Das noch ausstehende Mix hätte noch für eine Resultatsverbesserung herhalten können, denn Martina und Manfred machten ihre Sache doch recht gut und wieder mußte der 3. Satz mit Verlängerung herhalten und wieder war nicht das Glück auf unserer Seite.

Trotz dieses eindeutigem Ergebnis konnten wir erhobenen Hauptes die Halle verlassen und sind beim Rückspiel in unserer Halle nicht chancenlos.                                                               

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