Am 30.05.2019 zum Himmelfahrtstag war es wie in jedem Jahr wieder so weit, daß sich die für diese Meisterschaften Qualifizierten auf den Weg machen mußten, um am nächsten Tag rechtzeitig auf dem Spielfeld stehen zu können. Von Radebeul waren wir Karin Kurth (O60), Andreas Benz (O60) und Peter Uhlig (O75). Das Turnier begann am Freitag mit den Einzeln.

Obwohl sich Karin da nichts ausgerechnet hatte und das Einzel eigentlich hauptsächlich zum Einspielen in den Hallen benutzen wollte, zeigte sie doch eine ansprechende Leistung und verlor erst im 3. Satz zu 19.

Bei Andreas sah man, daß er sich in der Zeit vor den Meisterschaften intensiv vorbereitet hatte, was bei seiner Gegnerschaft auch notwendig war. Er hatte durchweg sehr ernstzunehmende Gegner, die ihn voll forderten. Über die Stationen Schmidt, Schneider und Eggers schaffte er es bis ins Endspiel. Dort traf er dann auf seinen alten Rivalen Rolf Rüsseler. Letzterer war an diesem Tag dann eine Nummer zu groß und man merkte dann Andreas schon an, daß das das 4. schwere Spiel an diesem Tag war. Aber damit war er 2. und hatte schon mal die Silbermedaille.

Für Peter hingen die Trauben schon von vornherein etwas zu hoch. In der O75 sammelt sich jetzt Alles, was aus der O70 hochrückt, weil es keine O80 gibt. Dann geriet er nach der Auslosung auch gleich auf den haushohen Favoriten mit einer etwas eigenwilligen aber sehr erfolgreichen Spielgestaltung.

Am folgenden Tag wurden die Doppel gespielt. Dabei gelang Karin an der Seite der Leipzigerin Marlies Kiefer nach 2 gewonnenen Spielen der Sprung ins Halbfinale. Damit hatte sie ihre erste Medaille mit Bronze bei einer deutschen Meisterschaft errungen.

Andreas mußte wegen einer Verletzung mit einem neuen Partner antreten. Obwohl nicht zu übersehen war, daß es dadurch doch auch ab und zu holperte, schafften es auch sie mit viel Kampfgeist bis ins Halbfinale und erreichten Bronze.

Auch Peter trat mit einem neuen Partner an, mit dem er noch nie zusammen gespielt hatte. Die Gegner aus Leipzig waren an diesem Tag aber auch besser und damit war auch in der hoffnungsvollsten Disziplin für ihn kein vorderer Platz drin.

Der Sonntag als letzter Tag mit den Mixdoppeln brachte dann keine weiteren Erfolge. Ein Lichtblick war Karins Mix mit einem ihr völlig unbekannten Partner. Sie verloren den 3. Satz nur ganz knapp. Andreas mußte mit Elke Rost in der O55 spielen und konnte den Verschleiß der vorherigen Tage nicht ausgleichen und so verloren sie gleich in der 1. Runde. Auch für Peter war gegen international erfahrenere Gegner nichts zu gewinnen.

Auch wenn es in anderen Jahren größere Erfolge gab, sollten wir uns doch auch über die 3 Medaillen freuen und herzlich gratulieren. Damit sind Karin und Andreas Anfang August bei der Weltmeisterschaft in Polen startberechtigt.

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