Eine überzählige Duschmarke zum Trost

Am Mittwoch startete die 3. Mannschaft auf heimischem Boden zum 5. Punktspiel. Schon die Aufstellung verlief in maximal minimierten Aufstellungsvarianten und Möglichkeiten, da einige Leistungsträger all around the world waren. Goethe wusste schon „Warum in die Ferne schweifen , wenn das Gute liegt so nah (auf dem Badmintonfeld – Anm.d.Red)“ . [Denkste!] Und so konnten auch tatsächlich alle spielen, die auf Mittelerde geblieben waren.  


Die reinen Doppel mussten zuerst in den Ring steigen. Bei Karin und Isa sah es nach dem ersten Satz noch ganz passabel aus. Leider konnten sie im zweiten Satz an ihre Leistungen nicht unmittelbar anschließen, so dass der Dritte entscheiden musste. Denkbar knapp ging in der Regelspielzeit dieses Spiel dann mit 21:19 an den TSV.
 
Was machten die Herren? Maik und Alex, die in der Vergangenheit schon des Öfteren bewiesen hatten, dass sie Löffel aus der Ferne verbiegen könnten, zeigten in einem rasanten Flow einen Satzsieg  von 21:08. Die Gegener stellten sich dann auf dieses kongeniale Duo ein und machten den Ausgang des 2. Satzes wesentlich spannender. Doch es reichte zum Sieg. So stand nach Spielen 1:1.
 
Derek und Norman , sonst eher vielleicht nicht die optimale Doppelpaarung (liegt an Norman) standen im 1. HD auf dem Court. Eigentlich immer mit dem Gefühl der Machbarkeit des Gegners gelang es Ihnen nicht, sich tastsächlich spürbar abzusetzen. Ohne spielerische Höhepunkte verlief die Zeit bis zum 28:28. Nun mussten die verbliebenen 2 Aufschläge entscheiden. Leider verloren Sie ihr Spiel! Hier halfen dann auch hastig in der Pause eingeworfene Globuli aus der Bach-Blütentherapie nicht,  unseren Mannen wieder Leben einzuhauchen. Der Zweite ging dann wesentlich klarer an den TSV. 1:2 bis dahin.   
 
Nun startete Alex im 3. HE. und mühte sich nach allen Kräften. Leider war es schwer seinen Gegner im Zaum zu halten. Und so brauchte es dann schließlich 3 Sätze, um das Spiel an den TSV gehen zu lassen. 1:3
 
Derek stand nun wunschgemäß im 1. HE. am Start. Der 1. Satz ging mit 21-14 an den RBV. Wenn es so weiter laufen würde, wäre dies zumindest der Anschlusstreffer zum 2:3 gewahrt. Leider kam es nicht so. Trotz immer wiederkehrender gegnerischer Wadenkrämpfe gelang es ihm nicht, an den 1. Satz anzuschließen. So mussten wir uns zu diesem Zeitpunkt bereits auf ein maximal erreichbares Remis einstellen bei einem Punktestand von 1:4.
 
Norman, durch glückliche Fügung auf das 2. HE gerutscht, stellte sich mit breiter Brust (und dickem Bau ) seinem Gegner. In Analogie zur Schach-WM wollte er in 2x 21 Zügen durch sein. Sein Gegner stellte ihm eine klassische Eröffnungsfalle- nennen wir sie „Radebeuler Trap“, bei der in Windeseile alle 21 Bauern vom Brett gefegt waren. Noch leicht angeknockt startete er ins 2 Spiel. Aber auch diesmal waren alle seine 21 Bauern auf der Flucht- nicht mehr ganz so schnell, aber dennoch richtungssicher zum TSV. 1:5 :(.
 
Isa wollte nun zumindest für eine Ergebniskorrektur sorgen. Tapfer und mit Löwinnenmut kämpfte sie um jeden Punkt. Ein insgesamt hervorragendes Spiel, geprägt von Kampf und Einsatz, wurde dargeboten. Schade jedoch, dass der Fluch des Tages auch von Isa Besitz ergriffen hatte. Und so war es Aufgabe von Karin und Maik,  wenigstens noch ein wenig Kosmetik auf das Ergebnis aufzutragen. –Wir sind hier glücklicher Weise immer in der Lage, unsere Ziele der Wirklichkeit anzupassen!
 
Der Mond war schon lange am Abendhimmel , die Netze schon abgebaut, die Halle längst gefegt und abgeschlossen, das Würzfleisch im Casino schon kalt, da spielte das Mix noch heroisch um jeden noch so kleinen Punkt. Und es sollte sich bezahlt machen. In einem 3-Satzspiel ging zumindest dieser kleine Punkt noch nach Radebeul. 2-6 das Endergebnis an diesem Spieltag.
 
Für eine Beitragsstabilität beim RBV konnte Holger Wolf vom TSV an diesem Tage zum Abschluss noch sorgen. Als Sieger und vor allem Duschmarkenselbstversorger konnte der TSV die Halle verlassen. Eine uns überreichte und sogar noch überzählige Duschmarke – ein Dank hierfür nochmals an Holger, wird uns  wohl immer an diesen Tag erinnern.  

 

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