Zum Geburtstag ein Unentschieden

Die müden Geister haben sich durch sportpsychologische Betreuung soweit erholt, dass wir nun endlich über das Spielergebnis vom 03. Februar 2017 reden und schreiben können. Mit Karin, Christin, Robert, Derek, Maik und Norman ging es zum derzeitigen Tabellenführer TSV Dresden ...
Gestartet sind wir mit dem 1. HD und Robert + Derek! Vielleicht nicht das allerschönste und beständigste Badminton, aber zumindest das konstanteste in Bezug auf das Ergebnis. 21/19 und 21/19 reichte für den ersten kleinen Punkt des Tages.
 
Karin + Maik mussten mit kaltstartähnlichen Bedingungen in das 2. Spiel des Tages starten. Eine tatsächlich knappe Partie. Ging der erste Satz noch an die Gastgeber, konnte Maik seine Arbeitstemperatur um gefühlte 80 Grad steigern, so dass die Sätze 2 und 3 zu 19 und zu 18 auch an die Orangen gingen. Eine starke und vor allem sehr konzentrierte Leistung!!!!!
 
Nun stand Robert auf dem Court um im 1. HE zu zeigen, was tatsächlich in ihm steckt. Konnte sein Kontrahent im 1. Satz noch 17 Zähler zusammenspielen, waren es im 2. Satz dann 18% weniger. So stand es bereits 3:0. Da geht noch was.
 
Derek magentechnisch leicht angeschlagen, startete in sein 2. HE. Ihm fehlte es ob der Unpässlichkeit an seiner Agilität und schlagtechnischen Spannkraft. Hier war leider nicht mehr drin, so dass sich die Ausrichter des Abends auch einen kleinen Punkt vermerken konnten.
 
Nun war das DD an der Reihe. Ging der erste Satz noch an den TSV, gelang es unseren Mädchen den 2. Satz mit 21:18 an uns zu reißen. Nun musste über die lange Distanz gegangen werden. Ehe wir uns versahen, stand es 17:12 gegen uns. Mit leicht gesenkten Blick warteten wir vorsichtig auf unser Ende. Alle Erwartungen wurden jäh übertroffen. Völlig Fehlerfrei konnte das Paarlaufen zu einem glorreichen Sie für Radebeul mit 21:17 zu Ende gebracht werden.
 
Christin startete in ihr DE. Leider gingen beide Sätze zu 18 und 15 an den TSV. Aber insgesamt keine Deklassierung. Mit ein wenig mehr an Schlaghärte und ggf. Glück, wäre hier auch ein Sieg möglich gewesen.
 
Nun war Norman an der Reihe. Hatte er schon des Öfteren in dieser Saison bewiesen, dass durch flattrige Nerven eine Sieg vergeben werden konnte, lastete auf seinen  schmalen Schultern nun der Gesamtausgang des heutigen Spieltages. Ging der erste Satz gegen Holger Wolf noch gefühlt einigermaßen souverän an den RBV, musste der 2. Satz bei den Gastgebern mit 22:20 hängenbleiben. Nun waren die Spannung und das Knistern regelrecht zu hören. Alle Lichter auf der Räcknitzhöhe waren auf diese Partie gerichtet. Es war zu viel für unseren grauhaarigen Mitvierziger!!! Mit einem Höchstmaß an Unbeständigkeit und unnötiger Nervosität gelang es seinem Gegner in Summe  7 Fehler weniger zu machen.
 
Als wir dann am Ende die Sektkorken in der Halle knallen hörten, outete sich Holger auch noch als Geburtstagskind. Insofern ein unverspätetes Geschenk des RBV!
 
So blieb es letztlich bei einem am Ende sicher in der Höhe verdienten 4:4. Ein kleiner Punkt, der uns zumindest keine Verschlechterung der Tabellenposition einbringt.
 
Konzentrieren wir uns auf den 3. März , um auf heimischer Erde gegen Niederbobritzsch unser Potential zu offenbaren. Wenn Norman als Zeugwart fungiert, könnte es klappen.
 

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