Die Nacht der langen Sätze

RBV 3 - mit Karin, Helga, Franz, Thomas, Jörg und Norman- war mal wieder, und dies wiederholt sich noch des Öfteren, auf der Nordhalbkugel Richtung Cotta unterwegs. Freundlich und mit internationalem Flair begrüßte uns der ESV 3.

Gespielt auf 2 Feldern schien es schon von Beginn an kein kurzer Abend zu werden.

Das 1. HD mit Franz und Thomas zählte hier schon zur schnellen Eingreiftruppe. Ruck-Zuck zogen die Sätze dahin. Dieses schnelle Spiel bescherte dem RBV den ersten kleinen Punkt.

Nun war Jörg und Norman an der Reihe. Schnell zeigte sich, dass ihren Gegner nur mit schnellen Bällen schwer beizukommen war. Insofern gaben beide dann auch mit 22-24 den ersten Satz ab. Die spielerischen Fehler waren nun zumindest erkannt, der Wille vorhanden und der Mut noch nicht verloren. Als reiner Arbeitssieg muss dann der 2. Satz für den RBV gewertet werden. Galt es doch, einen Rückstand von 6 Zählern innerhalb des Satzes wett zu machen. Jetzt war die Richtung fokussiert und die Nervenkostüme unstrapaziert (hier merkte man Jörg den vorgelagerten Langzeiturlaub an ;-)). Mit schönem, konsequentem Spiel ging es Punkt für Punkt in Richtung Sieg. Hinterher konstatierte Jörg -> eines meiner schönsten BadmintonerlebnisseJ.

Jetzt waren Helga und Karin dran. Beide konzentrierten sich bereits jetzt auf die noch kommenden Spiele und hielten sich nicht lange bei der Niederlage auf, galt es doch, die ggf. auch wichtigen Punkte im DE und GD zu erkämpfen. So stand es zunächst 2:1 für den RBV

Franz nutzte ein frei gewordenes Feld, um sich auf eine schnelle Heimreise vorzubereiten. Ohne wirkliche Not ging es wieder im Hochgeschwindigkeitsbadminton durch 2 Sätze im 1. HE. 3:1 für den RBV!

Nun war Norman am Start. Eine junger, wilder Heißsporn gegen den welterfahrenen, graumelierten Hobbyspieler des RBV himself ;-). Für den ersten Satz reichten Konzentration, Lust und Siegeswille noch aus. Im 2. Fehlte dann wohl doch eine der vorgenannten Komponenten. Der 3. Satz war zu bemühen. Gerade erst richtig war,  klappte dann doch wieder mehr, so dass es dann ziemlich ungefährdet in Richtung Sieg ging. 4:1 für die Orangen.

Thomas mühte sich parallel im 2. HE. Hier wollten die Zahnräder nicht so richtig ineinander greifen. Wahrscheinlich war der Geruch der selbstgemachten Köttbullar (An dieser Stelle dem ESV nochmals Dank für die köstliche Aufmerksamkeit) sein Sand im Getriebe. Mit klaren 2 Sätzen ging das Spiel an den Kollegen des ESV.  Heißt zukünftig für uns, dass Thomas in der Umkleide, fernab von Köttbullar, auf seine Einsätze warten muss. Wir müssen sehen , wer ihm das beibringt? Spielstand 4: 2.

Es war wahrscheinlich Karin`s Tag. Ihr DE könnte bereits der Schlüssel zum Sieg sein.  Wir haben ihr diese Spielkonstellation wissentlich verschwiegen, um keinen unnötigen Druck aufkommen zu lassen. Und es hat sich ausgezahlt. Ging der erste Satz noch ziemlich klar an den ESV, wendete sich anscheinend danach das Blatt. Beim Blick auf die Zähltafel in der Ferne vermuteten wir die Veränderung des Brechungsindex als Teil der atmosphärischen Optik in der Hallenluft. Nein es war reell und Karin gewann hiernach ebenso klar. Nun konnten Norman und Thomas sich beruhigt mit seinem Köttbullar- „Getriebeschaden“ beschäftigen, während Helga und Jörg nochmals ran mussten.

Ließ der erste Satz für den RBV noch einen schnellen Zusatzpunkt vermuten, brauchte es dann hier letztlich auch insgesamt 3. Sätze, um dem ESV noch einen kleine Punkt zu überlassen.

Mittlerweile war sogar der Mond müde, als sich der RBV mit einem Sieg in Richtung Weinberge aufmachte!

Dank an alle Mitspieler und auf zu neuen Ufern bei Niedersedlitz.

Norman

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