Ein hart erkämpfter Sieg

Die Situation in der Staffel  unserer 4. Mannschaft ist inzwischen schon etwas prekär geworden was den Abstieg betrifft. Erstaunlicher Weise haben alle hinter uns stehenden Mannschaften Siege eingefahren und damit wichtige Punkte gegen den Abstieg geholt und sind uns auf die Pelle gerückt. Unter diesen Umständen haben wir uns besonders sorgfältig auf das Spiel gegen den Mitfavoriten auf den Staffelsieg Motor Mickten 4 vorbereitet und auch etwas bei der Aufstellung spekuliert.

 

Es begann wie üblich mit den Doppeln. Unser Plan war, dass wir mit Jakob Schreiber und Franz Taubert das 2. HD stark machen wollten, um einen sicheren Punkt zu holen. Dafür mussten im 1. HD Robert Büchner und Lutz Schmiedchen nach der Rangliste spielen. Aber wie so oft verlief es gerade anders herum. Robert und Lutz zeigten eine sehr gute Leistung auch kämpferisch und gewannen in 2 Sätzen, während Jakob und Franz im Laufe des Spieles immer mehr die Kontrolle über das Match verloren und im 3. Satz ziemlich klar eingingen. Dabei zeigte sich, dass ihnen schon Doppelpraxis fehlte. Das Damendoppel mit Helga Tschernoster und Martina Hansch, das wir im Hinspiel, gewonnen hatten, wurde ebenfalls wenn auch knapp verloren. Bei einem 3. Satz hätte es wahrscheinlich doch besser ausgesehen. Damit stand es 2:1 für den Gegner, was so nicht geplant war.

Die folgenden Herrendoppel waren dann entspr. hart umkämpft. Thomas Goltzsche im 1.HD hatte eine harte Nuss zu knacken  und kam mit der etwas ungewöhnlichen Spielweise des Gegners anfangs schlecht zurecht. Erst im 3. Satz zeigte er seine Überlegenheit. Jakob zeigte im 2.HE mal wieder 2 unterschiedliche Gesichter seines Spieles zwischen überlegen und konfus. Den  3. Satz konnte er aber in der Verlängerung doch noch gewinnen. Franz  machte in 2 sicher gewonnenen Sätzen nicht viel Federlesen. Leider gelang Christin Baberowski nicht auch noch so eine Leistung, denn sie verlor trotz großem kämpferischen Aufwand  in 2 Sätzen. Ihr größtes Manko waren ihre Aufschläge, denn die waren so einmalig auch komisch, dass sie sofort damit in Schwierigkeiten kam. Das müsste doch mit nicht allzu großen Aufwand zu überwinden sein. 

Damit stand es erfreulicher Weise 4:3 für uns und das abschließende Mix musste mal wieder die Entscheidung bringen zwischen Unentschieden oder Sieg. Helga und Thomas hatten beim Hinspiel knapp und unglücklich verloren. Obwohl  es auch wieder über 3 Sätze ging, hatten wir nie das Gefühl, dass das Spiel hätte verloren gehen können. Thomas gab keinen Ball verloren und Helga zeigte ihre ganze Routine beim Netzspiel und war dort nicht zu bezwingen.

So stand es am Ende doch 5:3 für uns und wir hatten gegen den Abstieg einen sehr wichtigen Sieg eingefahren.

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