Auch mit einem 2:6 kann man mal zufrieden sein

Am Dienstag, den 28. März hatten wir die 4. Mannschaft unser wohl schwerstes Auswärtspunktspiel beim gegenwärtigem  Spitzenreiter der Staffel  den ESV2. Schon die Mannschaftsaufstellung brachte im Vorfeld einige Probleme, da eine ganze Reihe von Aktiven verhindert war oder sich mit Wehwehchen herumschlug.  Ein  großes Danke an Christoph Haferland, der in der Situation  ganz kurzfristig einsprang.

 

Es begann wie gehabt mit den beiden Herrendoppeln. Lutz Schmiedchen und Peter Uhlig spielten im 2. HD total seitenverkehrte Sätze. Im 1. führten sie in der ersten Hälfte, um am Schluß keinen Punkt mehr zustande zu bringen und im 2. Satz kamen sie bis 2:12 total ins Hintertreffen aber ab da kamen sie durch einen guten Schlußspurt fast noch heran. Leider aber nur „fast“.  Das 1. HD mit Thomas Goltzsche und Roy Hofbauer lieferte einen echten Krimi ab. Das Spiel ging über mehr als eine Stunde. Nach gewonnenem  1. Satz ging der 2. souverän daneben. Das weckte aber das Kämpferherz der Beiden und so wurde der 3. Satz in der Verlängerung gewonnen. Unser neu formiertes Damendoppel mit Martina Hansch und Christin Baberowski hatte gegen die wirklich starken Gegner keine wirkliche Chance und so stand es 2:1 gegen uns. In den 3 folgenden Herreneinzeln hatten wir keine  Möglichkeiten  das Ergebnis zu verbessern und es stand damit erwartungsgemäß 5:1 für ESV2. 

Die beiden letzten Spiele das Dameneinzel und das Mix sollten aber doch noch einmal einen Lichtblick bringen. Christin zeigte wieder eine großartige kämpferische Leistung und verlangte ihrer Gegnerin alles ab. Sogar ihre vorherigen Probleme beim Aufschlag hatte sie fast vollständig abgestellt. Am Schluß merkte man beiden Spielerinnen an,  daß sie ziemlich am Ende waren. Leider Christin etwas eher als die Gegnerin.  Und dann kam ja noch das Mix, das trotz nun veränderter Zusammensetzung gegenüber den Vorjahren mit Helga Tschernoster und Thomas Goltzsche nach wie vor unser wichtigster Punktelieferant ist. Thomas erlief wie gehabt auch wieder die unmöglichsten Bälle und konnte sich am Netz aber auf Helgas Souveränität verlassen. Es war ein harter auch emotionaler Kampf, der im 3. Satz in der Verlängerung gewonnen wurde.

Auch wenn ein 2:6 nicht nach großer Leistung klingt, waren wir den Umständen entsprechend nicht unzufrieden mit dem Ausgang und hatten wir uns gut verkauft. 

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