RBV 4 – Seiner Zeit voraus

Dank des Mannschaftsleiters, scheinbar Erfahrungsträger im Bereich des Zeitmanagements, war die RBV 4 - Lazarett-Abordnung mit Isabel, Karin, Maurice, Derek, Till, Paul und Norman - seiner Zeit voraus in der Halle und konnte noch gut 30 Min dem Kindertraining des TSV beiwohnen und die verschiedenen eigenen Krankheitsbilder austauschen. Dass sich diese lange Hallenkennlernzeit letztlich nicht allzu negativ auf unsere Psyche und Physis  auswirken sollte, zeigt die 1 Punkte-Mitnahme am Ende des Punktspieltages.

Gestartet sind wir mit dem 1. Herren- und Damendoppel.  Begannen unsere 1.Herren mit Maurice und Till den 1. Satz souverän, konnten Sie dem spielerischen Druck in Satz 2 und 3 nicht genügend entgegen setzen und verloren leider ihr Spiel. Karin und Isabel kamen leider ebenso in ihrem Spiel nicht so recht in Fahrt. Der Gegner hatte halt immer das kleinere Feld zur Verfügung und so war es besonders schwierig, den Ball im Feld zu halten. 2 Sätze gegen uns brachte die 2. Niederlage des Tages. Derek und Paul konnten im 2. HD den Druck über beide Sätze halten, so dass der 1. Zähler auf dem Habenkonto zu verbuchen war. Ein großer Vorteil war sicher die flexible Kombination aus Tunnel und breitem Angriff der zelebriert wurde. @Andreas : das wird der neue Trend!!!!!

 

Nun war Isabel an der Reihe. Denkbar knapp musste sie sich mit 2x20:22 geschlagen geben. Das ist fast wie ein 49,9% iger Sieg. Laut Handbuch gab es dennoch ein Punkt für den TSV. Schade!

Paul startete sein Spiel im 3.HE. Wir können uns hier kurz fassen. Klar und ziemlich überlegen wurde der nächste Punkt für die Holländer aus dem Elbtal eingefahren.

Till hatte an diesem Abend nichts weiter vor und genoss daher die 3 Sätze im 2. HE. Zack, da stand der nächste Punkt auf unserem Spielberichtsbogen.

Maurice sollte nun im 1. HE starten. Der Gegner war zäh, leider zu zäh. Obwohl Karin ihre Beziehungen noch spielen ließ ( und audiophiles Hausverbot angedroht hatte) J


Es kam nun wie es kommen musste, das Mix mit Karin und Derek sollte darüber entscheiden, ob ein 4:4 der Lohn  des Tages sein sollte. Spannend haben es beide gemacht. Leicht und leise fluchend, mit wilden und wuchtige Schlägen in die Luft, brachte Karin kaum erkennbar ihren Unmut zum Verlust des 1. Satzes zum Ausdruck.

Dieser emotionale Befreiungsschlag zum Ende des 1. Satzes brachte die Wende. Mit Derek als Ruhepol gelang es auch Karin wieder, zurück ins Spiel zu finden. Ziemlich klar ging dann Satz 2 an uns. Nun musste diese Euphorie mit in den letzten Satz genommen werden. Frenetisch wurde jeder Radebeuler Punkt des 3. Satzes von der Fankurve gefeiert – und es sollte klappen! Der Satz ging dann zur frühen Nacht an den RBV.

Klasse- das Tagesziel war erreicht. Mit der gleichen Beständig- und Beharrlichkeit wie die Mannschaftsleistung hatte der Mannschaftsleiter wieder die Hallenschokolade in Henry´s Sporttasche liegen lassen L


In 2015 gibt es ja noch eine Chance.

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